Bushido

BUSHIDO BLOG

Juli 2017

Herzlichen Glückwunsch allen Prüflingen zu bestandenen Prüfung! Und vielen Dank, Geo, für deine Dienste als Dauerpartner für das Partnertraining :-) 

Juni 2017

BUSHIDO-Wochenende in Pappenheim vom 16.-18. Juni 2018. Schön war's! DANKE an alle Teilnehmenden, Trainierenden, Training Gebenden, Organisierenden: einfach allen, für's Dabei-Sein.

Mai 2017

Ehrung und Ernennung von Thomas Endl zum Ehrenmitglied von BUSHIDO München e.V. durch den gesamten Vorstand. Herzlichen Dank und herzliche Gratulation!

April 2017

Anfängerkursprüfung 2017 - Herzlicher Glückwunsch allen Prüflingen zur bestandenen Prüfung und herzlich willkommen in der neuen Trainingsgruppe F 1 (Unterstufe)!

März 2017

Ikusa wa kyojitsu no sōjū ikan ni ari.

Der Kampf hängt von der Handhabung deiner Treffsicherheit ab.

(14. Verhaltensregel aus den 20 Shoto-Niju-Kun von Gichin Funakoshi)

Februar 2017

Teki ni yotte tenka seyo.

Wandle dich abhängig vom Gegner. 

(13. Verhaltensregel aus den 20 Shoto-Niju-Kun von Gichin Funakoshi)

Januar 2017

Jahresauftakt auf Frauenchiemsee

Dezember 2016

Herzlichen Glückwunsch allen unseren Prüflingen! 

Marcus besteht die Prüfung zum 2. Dan / Winterprüfung 2016 bei BUSHIDO München

November 2016

Katsu kangae wa motsu wa makenu kangae wa hitsuyo. 

Denke nicht ans Gewinnen, doch denke darüber nach, wie du nicht verlierst. 

(12. Verhaltensregel aus den 20 Shoto-Niju-Kun von Gichin Funakoshi)

Oktober 2016

Karate wa yu no gotoshi taezu netsudo wo ataezareba moto no mizu ni kaeru. 

Wahres Karate ist wie heißes Wasser, das abkühlt, wenn du es nicht ständig wärmst. 

(11. Verhaltensregel aus den 20 Shoto-Niju-Kun von Gichin Funakoshi)

September 2016

PINK POWER 2016

Ehrung von BUSHIDO München e.V. samt Dojoleiter anlässlich des 20-jährigen Jubiläums durch Bayerischen Karate Bund (BKB) und Deutschen Karateverband (DKV) - Überreichung der Urkunden stellvertretend für BKB- und DKV-Präsidenten Wolfgang Weigert durch den BKB-Bezirksvorsitzenden für Oberbayern Gökay Özdemir

Geburtstagsfeier zum 20. Geburtstag von BUSHIDO München - die gigantische Geburtstagstorte beim Anschneiden

Juli 2016

Unser neuer Infostand von BUSHIDO München  am 9. Juli beim CSD 2016  - und der erste Thekendienst im SUB am 28. Juli, weitere folgen :-)

Juni 2016

Ara-yuru mono wo karate-ka seyo, soko ni myo-mi ari. 

Verbinde dein alltägliches Leben mit Karate, das ist der Zauber der Kunst.

(10. Verhaltensregel aus den 20 Shoto-Niju-Kun von Gichin Funakoshi)

Mai 2016

Herzlichen Glückwunsch dem neuen (alten) Vorstand von BUSHIDO München e.V. !!! Der alte Vorstand wurde auf der Mitgliederversammlung in seinem Amt bestätigt. 

Ein schönes BUSHIDO-Wochenende haben wir wieder vom 27.-29. Mai in Pappenheim absolviert. Trainingsthema waren Technikkombinationen im Crossover verschiedener Karatedisziplinen trainiert. Die Trainingsangebote in Karate-Do wurden wieder ergänzt durch Tai Chi-Training. Herzlichen Dank allen Beteiligten, den Mittrainierenden ebenso wie den TrainerInnen und Claudi unserer Cheforganisatorin! 

April 2016

Herzlichen Glückwunsch,

lieber Geo,

zum 1. Kyu! 

März 2016

20 Jahre

BUSHIDO München e.V.

Genau vor 20 Jahren, am 24. März 1996 wurde in München Bayerns erster und einziger schwul-lesbischer Karate Verein gegründet. 

Februar 2016

Karate no shugyo wa issho de aru.
Die Ausbildung im Karate umfasst Dein ganzes Leben.

(9. Verhaltensregel aus den 20 Shoto-Niju-Kun von Gichin Funakoshi)

Januar 2016

Ein gelungener Jahresauftakt - das BUSHIDO-Wochenende vom 8.-10. Januar 2016 auf Frauenchiemsee. Tausend Dank allen, die trainiert, Training gegeben und organisiert haben! 

Dezember 2015

Herzlichen Glückwunsch den Prüflingen, die an der Winterprüfung erfolgreich teilgenommen haben! 

November 2015

Dojo nomi no karate to omou na.

Karate ist nicht nur im Dojo.

(8. Verhaltensregel aus den 20 Shoto-Niju-Kun von Gichin Funakoshi)

Oktober 2015

Wazawai wa getai ni shozu.

Unheil entsteht durch Nachlässigkeit.

(7. Verhaltensregel aus den 20 Shoto-Niju-Kun von Gichin Funakoshi)

September 2015

Kokoro wa hanatan koto wo yosu.

Lerne, deinen Geist zu kontrollieren, und befreie ihn dann von Unnützem.

(6. Verhaltensregel aus den 20 Shoto-Niju-Kun von Gichin Funakoshi)

August 2015

Gijutsu yori shinjutsu.

Die Kunst des Geistes kommt vor der Kunst der Technik.

(5. Verhaltensregel aus den 20 Shoto-Niju-Kun von Gichin Funakoshi) 

Juli 2015

Am Sonntag, 26. Juli 2015, fand bei BUSHIDO München e.V. wieder eine Sommerprüfung statt. Allen Prüflingen gratulieren wir zur bestandenen Prüfung! Herzlichen Glückwunsch und viel Freude auf dem weiteren Trainingsweg!

Juni 2015

Mazu jiko wo shire, shikashite ta wo shire.

Erkenne dich selbst zuerst, dann den Anderen. 

(4. Verhaltensregel aus den 20 Shoto-Niju-Kun von Gichin Funakoshi) 

Mai 2015

Auf nach Pappenheim! Vom 29.-31. Mai 2015 findet unser 40. BUSHIDO-Wochenende im EBZ Pappenheim statt. Ein kleines Jubiläum, ehe wir nächstes Jahr unser 20. Vereinsjubiläum feiern… 

April 2015

Karate wa gi no tasuke.

Karate ist ein Helfer der Gerechtigkeit.

(3. Verhaltensregel aus den 20 Shoto-Niju-Kun von Gichin Funakoshi) 

März 2015

Karate ni sente ashi.

Im Karate gibt es keinen ersten Angriff.

(2. Verhaltensregel aus den 20 Shoto-Niju-Kun von Gichin Funakoshi) 

Februar 2015

Karatedo wa rei ni hajimari, rei ni owaru koto wo wasuruna.

Vergiss nie: Karate beginnt mit rei und endet mit rei.

(rei bedeutet: Respekt, Höflichkeit)

(1. Verhaltensregel aus den 20 Shoto-Niju-Kun von Gichin Funakoshi) 

Januar 2015

SHOTOKAN 

"Ich werde oft gefragt, wie ich dazu kam, den Künstlernamen 'Shoto' anzunehmen, welcher dann der Name des neuen Dojo wurde. Das Wort SHOTO bedeutet 'Pinienrauschen' und hat somit keine großartige, geheimnisvolle Bedeutung, aber ich möchte doch erzählen, warum ich das Wort wählte.

Meine Heimatstadt , die Festung Shuri, ist von Hügeln umgeben, die mit Wäldern der Ryukyu-Pinie und subtropischer Vegetation bewaldet sind, darunter auch der Tarao-Berg (…). Wenn ich Zeit hatte, ging ich oft am Tarao-Berg spazieren, manchmal auch nachts bei Vollmond oder wenn der Himmel klar war und man unter einem Sternenhimmel stand. Wenn zu solchen Zeiten außerdem noch etwas Wind wehte, konnte man das Rauschen der Pinien hören und das tiefe, undurchdringliche Geheimnis fühlen, welches in der Wurzel allen Lebens liegt. Für mich war das Murmeln der Pinien immer eine göttliche Musik."

Gichin Funakoshi

(aus: Gichin Funakoshi, KARATE-DO. Mein Weg, Weidenthal 1983, S. 101)

Dezember 2014

Marcus und Meike haben die Lizenz zum B-Trainer: Sport in der Prävention (Haltung und Bewegung) erworben. Herzlichen Glückwunsch und Dank für Euer Engagement! Darüber hinaus darf der Verein nun das Gütesiegel des Deutschen Olympischen SportBundes tragen: SPORT PRO GESUNDHEIT

November 2014

ZANSHIN - "entspannte Wachsamkeit" oder "bleibender Geist" 

Halte dich aufrecht und entspannt.

Nimm dein Umfeld wahr - wach und klar. 

Meide unnütze Konfrontation aus verletztem Stolz. 

Aber stehe zu dir und setze dich ein für den Schwächeren.

Oktober 2014

Traditionelle Übung für einen Fußritt mit der Fußaußenkante (Jodan Yoko-Geri kekomi), hier in aller Freundschaft und mit grösster Vorsicht ausgeführt. In einem Notfall dürfte eine solche Fusstechnik einen Gegner wohl stoppen.

September 2014

Es ist nicht nur Wiesn-Zeit. Der Herbst bringt wieder auch einen neuen Karate-Do Anfängerkurs mit sich. Herzlich willkommen allen Neulingen bei BUSHIDO! 

August 2014

Vor der Sommerpause gab es dann noch die BUSHIDO-Sommerprüfung 2014 - Herzlichen Glückwunsch allen Prüflingen zur bestandenen Prüfung!

Juli 2014

Juli war ein ereignisreicher Monat für BUSHIDO. Vom 4.-6. Juli 2014 nahmen eine Reihe von BUSHIDOkas an PINK POWER 2014 in Berlin teil - anlässlich des 25jährigen Jubiläums von GAYSHA Berlin. Ein wahrhaft gelungenes Event! Vielen Dank den Berlinern für die tolle Organisation. 

Mai / Juni 2014

Das mittlerweile 38. BUSHIDO-Wochenende vom 9.-11. Mai 2014, wieder einmal im schönen Altmühltal in Pappenheim. 

April 2014

Prüflinge aus Anfängerkurs, Unter- und Mittelstufe haben sich erfolgreich der Prüfung am 30. März 2014 gestellt. Herzlichen Glückwunsch zur bestandenen Prüfung!

März 2014

In der Kampfkunst ist es wie im richtigen Leben. Denn die Kampfkunst bildet unser Leben ab und ist Übungsfeld unseres Lebens. 

Unser Leben braucht Kontinuität und Wandel. Ohne Kontinuität verlieren wir uns in der Schnelllebigkeit. Nichts hat Bestand. Alles ist vergänglich. 

Ohne Wandel und Veränderung erstarren wir in der Bewegungslosigkeit. Und Bewegungslosigkeit ist der Tod. 

Unsere Kampfkunst, unser Leben braucht Regelmäßigkeit. Die wichtigen Dinge im Leben müssen wiederholt, immer wieder eingeübt und aktualisiert werden. Unser Leben braucht Rituale, die uns Sicherheit geben im Wandel. 

Und trotzdem müssen wir bereit sein, an uns selbst zu arbeiten. Bereit sein, sich selbst zu verändern, fortzuentwickeln. 

KARATE-DO - ein lebenslanger Weg des Übens.

Sebastian.

Februar 2014

Das höchste Ziel

Das höchste Ziel im Karate-Do

ist nicht Sieg oder Niederlage,

sondern die Verbesserung des menschlichen Charakters. 

Gichin Funakoshi

Januar 2014

BUSHIDO goes shopping 

Damit die Freude an unserem Verein BUSHIDO München e.V. wach bleibt haben wir jetzt einen kleinen eigenen Shop aufgemacht, wo Ihr euch T- und Langarm-Shirts, Kapuzenpullover, Tassen, Latschen und Caps bestellen könnt. 

Zeig dich im Look von BUSHIDO München aufrecht - beherzt und selbstbewusst. 

Viel Spaß beim Shopping :-)

… und hier geht's zum Shop 

Sebastian. 

November / Dezember 2013

November / Dezember ist bei BUSHIDO immer auch Prüfungszeit. Die Winterprüfung - und danach unser traditionelles Weihnachtsessen, ehe es nach dem Jahresschlusstraining in die Weihnachtspause geht. 

Allen Prüflingen gratuliere ich von Herzen zur bestandenden Prüfung!

Ich ermutige Euch, auf dem Weg weiterhin mit Engagement und mit Beharrlichkeit voran zu gehen. 

Sebastian. 

Oktober 2013

Hara

Seine Mitte finden - aus der Mitte heraus sich bewegen und leben. 

"Hara bedeutet diejenige Verfassung, in der der Mensch zu seiner ursprünglichen Mitte hingefunden hat und aus ihr heraus sich bewährt." 

Karlfried Graf Dürckheim

September 2013

Do – der lebenslange Weg des Übens

Im deutschen Sprachgebrauch ist ja leider das „Do“ im Namen unserer Kampfkunst vorwiegend verloren gegangen. Leider sagen die meisten nur noch „Karate“ und nicht „Karate-do“. Ich persönlich finde das traurig, ist doch der Weggedanke ein zentraler Inhalt unserer Kampf- und Lebenskunst.

Ich bin lebenslang auf dem Weg des Übens, denn nichts, was ich mir körperlich oder geistig in der Kampfkunst oder auch im ganzen Leben erarbeitet habe, habe oder besitze ich für immer.

Ob Weiß- oder Schwarzgurt – wir alle brauchen regelmäßige Übung, um uns weiter zu entwickeln und nicht auf der Stelle zu treten oder gar abzubauen.

Der Weg ist meist beschwerlich und erfordert einen langen Atem und viel Geduld. Doch der Einsatz lohnt sich. Klares Denken und aufrechter Gang, Demut und innere Freiheit sind der Lohn – und manchmal, selten zwar, verspüren wir einen gigantischen Fortschritt, der innerlich glücklich macht.

Sebastian.

 

Nach Altem Forschen heißt,

das Neue zu verstehen.

Dies ist

eine Sache der Zeit.

Bewahre in allem

Klares Denken.

Der WEG:

Wer vermag ihn

geradlinig und treu

weiterzuführen?

(Gedicht von Gichin Funakoshi)

August 2013

Seiza

In der Ruhe liegt die Kraft.

Jedes Training des Karate-Do beginnt und endet mit dem Ritus von Meditation und respektvollem Gruß in „Seiza“, jener traditionellen japanischen Sitzhaltung, die fester Bestandteil der Etikette der Samurai ist und durch Osagawara-Schule im 12.-14. Jahrhundert schrittweise festgelegt und verschriftlicht wurde.

Innehalten. Aufrecht zu Boden gehen. Aufrecht sitzen und atmen. Den Geist leeren und frei machen. Respektvoll grüßen. Aufrecht sich erheben. Erneut grüßen. Erst dann beginnt oder endet das Training.

Der japanische Begriff „Seiza“ besteht aus zwei Zeichen. Das erste „sei“ bedeutet zu deutsch: „richtig“ oder „wahr“. Das zweite Zeichen „za“ bedeutet „Sitzhaltung“. „Seiza“ kann also übersetzt werden als „richtige Sitzhaltung“.

Seiza ist eine traditionelle Sitzposition, die sich nicht nur durch die aufrechte Haltung und ihre Stabilität auszeichnet, sondern auch durch die ihr innewohnende Würde und Ästhetik. Sie ermöglicht freie Atembewegungen aus der Körpermitte und eine große innere Klarheit und Wachheit.

Wenn das Kommando „Seiza!“ ertönt, stehen wir in einer Linie - oder bei uns im Verein in einem Kreis (auf die Klarheit der Linien achten!). Wir stehen in Musubi-dachi, jener aufrechten Stellung, in der die Fersen einander berühren und die Füße jeweils 45° seitwärts auswärts stehen.

Um in Seiza zu gelangen, beugen sich die Knie, während der Oberkörper die ganze Zeit über aufrecht bleibt. Die Knie nach außen drücken, um das Gleichgewicht zu wahren. Zuerst findet das linke Knie Kontakt mit dem Boden, dann das rechte. Danach werden die Füße mit dem Rist abgelegt, meist liegt der rechte Zeh über dem linken. Das Körpergewicht ruht gleichmäßig auf dem Dreieck, das durch die Beine markiert wird. Die Hände ruhen auf dem Oberschenkeln.

In dieser Sitzhaltung wird zur Meditation inne gehalten. Der Atem soll aus der Körpermitte heraus frei fließen, die Gedanken sich entleeren.

Für AnfängerInnen ist die Sitzhaltung oft beschwerlich und beginnt schnell zu schmerzen. Regelmäßige Übung hilft darüber hinweg, ebenso die Atmung: Atme gedanklich zu den Druckpunkten aus.

Erst mit einiger Übung, wenn die anfänglichen Beschwernisse überwunden sind, stellt sich im Seiza die Erfahrung von wohltuender Ruhe sowie innerer Klarheit und Weite ein.

Herzlich willkommen auf dem Weg des Übens.

Sebastian.

Juli 2013

Tai Chi

Seit bald 3 Jahrzehnten trainiere ich Karate und die Faszination der athletischen, schnellen und kraftvollen Techniken ist für mich ungebrochen. Das komplexe Geflecht aus Bewegungslehre und geistig-philosophischen Inhalten ist einzigartig. Auch das sportlich-wettkämpferische Element im modernen Karate reizt mich und macht mir Spaß. Eine neue Technik zu erlernen, eine neue Gurtfarbe nach der Prüfung anzulegen, das sind tolle Erfahrungen! 

Ganz gegensätzlich erscheint da Tai Chi, auch ‚Schattenboxen‘ genannt. Es gibt weder Wettkampf noch Prüfungen oder Gurtfarben. Auch scheint das Training nicht besonders schweißtreibend zu sein. Trotzdem haben mich die zeitlupenartigen Bewegungen im Tai Chi angezogen und so habe parallel zu Karate damit begonnen. Tai Chi ist eine Kampfkunst – aber kann ich mit den weichen, langsamen Bewegungen wirklich kämpfen? Um welchen Kampf geht es dabei überhaupt? 

Wenn man Tai Chi selbst übt, werden solche Überlegungen immer unwichtiger, denn Tai Chi muss man erleben, beschreiben lässt es sich kaum. 'Meditation in Bewegung', 'Eins sein mit der Bewegung', 'im Hier und Jetzt sein'…so könnte man es versuchen.

Daneben ist aber eines sehr klar: Tai Chi hat eine außerordentlich gesundheitsfördernde Wirkung. Die Gelenke werden mobilisiert, die koordinativen Fähigkeiten verbessert, Atmung, Stoffwechsel, Durchblutung und Körperwahrnehmung werden gefördert. Tai Chi ist auch und gerade für Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen sehr gut geeignet, da extreme Bewegungen nicht nötig sind. Für mich ist Tai Chi eine Bereicherung und ich freue mich schon sehr auf die neue Gruppe bei Bushido München!

Marcus

Juni 2013

BUSHIDO-Wochenende in Langau vom 7.-9. Juni 2013

Mai 2013

Wie ging die Kata noch einmal? Wo war der Kiai? Ich bleibe irgendwo stecken und weiß nicht weiter.... 

Wer kennt dieses Malheur nicht? 

Katabücher können helfen: schnell nachschauen, wie es weitergeht. Oder im Internet auf youtube gucken. Es gibt aber jetzt noch eine weitere Möglichkeit: 

Der DKV hat eine App für iPhone und iPad entwickelt. Alle 26 Shotokan-Katas, das Shotokan-Prüfungsprogramm und ein Navigator für Karatevereine finden sich dort. Bundestrainer Efthimios Karamitsos zeigt jede Kata einmal in Originaltempo und einmal in Zeitlupe. 

Das Ganze ist nicht teuer. Kostet nicht einmal 1 Euro: nur 89 Cent. Preiswert und sehr hilfreich. Schaut doch einmal rein. 

Kurz bevor ich nach Paris zum Tournoi International de Paris (TIP 2013) / PINK POWER 2013 aufbreche, möchte ich die Gelegenheit noch nutzen unserem französischen Partnerverein NIJI-KAN Paris von Herzen zum 20jährigen Jubiläum zu gratulieren: Bonne anniversaire!

Sebastian.

April 2013

Karate ist eine lebenslange Faszination!

Ich habe als Kind mit Karate angefangen, mit 13 Jahren, und bin jetzt 53 Jahre alt.

Karate hat in diesen 40 Jahren nichts von seiner Faszination eingebüsst:

Am Anfang stand eine gewisse Kung-Fu Euphorie, gefolgt von einer kurzen Wettkampfphase: ich habe gelernt genau so zu verlieren wie zu gewinnen, dann Studium und Beruf; Karate als Gegenpol zu Mathematik und Logik, Ausgleich für Körper und Geist.

Jetzt, im Spätsommer meines Lebens, genieße ich die Freude an gut gekonnten Bewegungen, genieße das Erlebnis, längst Bekanntes manchmal in einem neuen Licht zu sehen und freue mich immer wieder dazu zu lernen.

Veränderungen des Körpers und der Psyche veranlassen mich immer wieder zum Nachdenken über längst Sichergeglaubtes, geben mir den Anreiz aus einer Fülle von Möglichkeiten das zu verwirklichen, was jetzt und heute dem Geist der Situation angepasst ist.

Karate ist eine lebenslange Faszination.

Dazu habe ich gelernt Klavier zu spielen; in einem Alter, in dem es für wirkliche Virtuosität viel zu spät ist.

Ich spiele jetzt Kinderstücke mit grosser Freunde, weiss die langsamen Beethoven-Sätze (8/2) sehr zu schätzen und lasse mir Zeit– sehr viel Zeit! Ich übe täglich!

Ich übe jetzt Klavier wie Karate: für mich, für niemanden sonst!

Ich freue mich meiner Stärken, arbeite an meinen Schwächen und geniesse kleinste Fortschritte.

So muss das Leben eines Karateka aussehen! So – und nicht anders! Verbesserung, ein Leben lang und dabei Genuss aus stetiger Arbeit!

Euch Allen viel Freude auf dem Weg des Lebens.

Euer Rudi.