Bushido

Geschichte

Tai Chi zählt zu den chinesischen Kampfkünsten, die in innere bzw. sanfte und äußere bzw. harte Richtungen unterteilt werden. Tai Chi zählt zu den inneren Künsten und ist damit eine sehr gute Ergänzung zum japanischen Karate-Do, das den harten Schulen zuzurechnen ist. Tai Chi heißt übersetzt soviel wie ‚höchstes Prinzip‘. Häufig wird noch das Wort Chuan ergänzt, was Faust bedeutet und den Aspekt der Kampfkunst hervorhebt.

Kennzeichnend für innere Schulen sind fließende, weiche Bewegungen ohne abruptes Stoppen. Der tatsächlich physische Kampf steht hier nicht im Vordergrund, die Übungen sind vielmehr nach innen gerichtet. Im Englisch gibt es dafür den Begriff ‚mind boxing‘. Zentral ist die Entwicklung und Lenkung  des eigenen Qi, einer Art universeller Lebensenergie, die der chinesischen Philosophie zufolge alle Wesen durchfließt.

Die frühe Geschichte des Tai Chi ist unbekannt. Kampfkünste wurden im alten China nur im Familienkreis oder an wenige, vertrauenswürdige Schüler weitergegeben und sonst geheim gehalten. Die ersten Aufzeichnungen und die Entwicklung der Familienstile gehen auf das 16. Jahrhundert zurück. Mit der Zeit haben fünf Familienstile weitere Verbreitung gefunden. Das Tai Chi der Familien:

  • Chen
  • Wu
  • Wu/Hao
  • Sun
  • Yang

 Die Stile haben viele Gemeinsamkeiten jedoch auch viele Unterschiede. Bei BUSHIDO München e.V. wird der Yang-Stil unterrichtet.