Die Geschichte von BUSHIDO

 
“Aufrecht der Gewalt widerstehen - Karate-Do als Weg zu schwuler Selbstbehauptung” - mit diesem Motto fing alles an.

Unter dem Eindruck zunehmend öffentlich werdender physischer und psychischer Gewalt gegen Schwule bemühte sich das “Anti-Gewalt-Projekt” im Schwulen Kommunikations- und Kulturzentrum München (Sub) e.V. um die Organisation eines Selbstverteidigungskurses.

Heraus kam dabei im Herbst 1994 ein erster Selbstbehauptungskurs für Schwule, in dem klassisches Karate-Do (Stilrichtung Shotokan) unterrichtet wurde. Die Gruppe trainierte nach Abschluss des ersten Kurses intensiv weiter und das Interesse an Karate-Do wuchs in der schwulen Szene Münchens. Nach weiteren Anfängerkursen waren die Trainingsgruppen bald so angewachsen, dass der Organisationsaufwand und Hallenbedarf die Gründung eines eigenen Vereins nahelegten.

So gründeten 11 Münchner Schwule 1996 den Karateverein “BUSHIDO e.V.” “BUSHIDO” ist ein sehr traditioneller Vereinsname im Karate und heißt übersetzt soviel wie “Weg des Kriegers”. Gemeint ist dabei der Ehrenkodex der Samurai.

Längst sind wir mit rund 50 Männern und Frauen mehr als eine Gruppe zur Stärkung schwullesbischer Selbstbehauptung, aber auch mehr als nur ein
Sportverein.

BUSHIDO München e.V. ist Mitglied in folgenden Organisationen

  • Schwulen Kommunikations- und Kulturzentrum München e.V. (Sub)
  • Bayerischen Landessportverband (BLSV)
  • Bayerischen Karate Bund e.V. (BKB)
  • Deutschen Karate Verband e.V. (DKV)
  • European Gay & Lesbian Sport Federation (EGLSF)
  • International Association of Gay and Lesbian Martial Artists (IAGLMA)