Bushido

Der Yang-Stil

Der Gründer des Yang-Stiles heißt Yang Lu-Chan (1799-1872). Der Yang-Stil zeichnet sich durch fließende Bewegungen in gleichbleibender Geschwindigkeit aus und ist in Deutschland der meistgeübte Stil. Bekanntheit erreichte er nicht durch Wettkampf oder Selbstverteidigung sondern durch seine nachgewiesenen gesundheitsfördernden Effekt:

  • Verbesserung der Beweglichkeit und Gesundheit der Gelenke
  • Bänder, Sehnen und Muskeln werden sanft trainiert
  • Stärkung und Stabilisierung der Herz-Kreislaufs
  • alle koordinativen Fähigkeiten werden verbessert
  • Psyche und Emotionen werden ausgeglichen und harmonisiert.

Stilprägend ist eine Bewegungssequenz mit 108 Einzelfiguren. Daneben existieren viele Kurzformen und Formen mit Waffen. Da das Meistern der 108er Langform nur schwer zu erreichen ist und auch aus politischen Gründen hat das Sportkomitee der Chinesischen Zentralregierung in den 1950er-Jahren eine einfachere Kurzform mit 24 Figuren herausgegeben, die auch Peking-Form genannt wird. Diese hat weltweite Popularität erlangt. Sie ist deutlich weniger komplex und natürlich kürzer als die Langform, enthält aber dennoch alle wesentlichen Aspekte des Yang-Stil Tai Chi.